Auf ein Wort…

21/03/2020

Das passiert so in meinem Kopf: 

Wir stehen am Anfang einer großen Krise. Einer Krise wie sie unser Land, unsere Wirtschaft seit dem zweiten Weltkrieg nicht gesehen hat. Wie meine Generation sie nicht kennt. Unser Leben lief bis vergangene Woche in geordneten Bahnen. Es war ohne Zweifel schnelllebig, Konsumgesteuert und sicherlich auch oftmals überfordernd. Schnelllebig ist unser Leben gerade nicht, die Entwicklungen bezüglich des Corona Virus da draußen schon.

Ich bin jemand der gerne einen Plan hat, der weiß was in der nächsten Zeit so passiert. Nicht umsonst führe ich die verschiedensten Kalender, organisiere mich und meine Familie detailliert, um allen Ansprüchen (vor allem meinen) gerecht zu werden. Das funktioniert so nicht mehr. Täglich gibt es neue, erschreckende Informationen und Veränderungen. Was morgen ist, weiß ich nicht und planen kann ich es schon gar nicht.

Mein Bewegungsradius hat sich eingeschränkt, dass hat mir in den ersten Tagen riesige Angst gemacht. Angst, die ich in der Form auch noch nicht kannte und glaubt mir, mit Ängsten kenne ich mich aus. Das Schlimme ist, bislang ist das nur die Ruhe vor dem Sturm!

ABER, ich habe mich jetzt entschlossen meine Gedanken neu aufzustellen, meine Energie anders zu nutzen. Was meine Ideen so sind, lass ich Euch natürlich wissen:

Das habe ich diese Woche gemacht: 

  1. Meine erste Aufgabe ist es mit meiner Angst anders umzugehen. Ich lasse mich nicht so überrollen. Als allererstes habe ich meine Nachrichten Kanäle gefiltert. Ich höre einen Podcast und schaue die Tagesschau.
  2. Meine größte Leidenschaft ist meine Kreativität, sie ist auch meine Stärke – und Schwäche, denn wir Kreativen neigen dazu ängstlicher zu sein als Andere, weil wir uns alle Szenarien in allen möglichen Facetten ausmalen können. Ich möchte mit meinen #Einblickern und Euch. Dazu denke ich mir allerhand aus und somit ist mein Hirn Kreativ gefragt – Die erste Aufgabe lautet: Fotografiere ein Bild zum Thema “Leichtigkeit” – Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
  3. Ich tausche mich ganz viel mit meinen Freunden aus. Witzigerweise sind die alle auf einmal zu Hause und gut zu erreichen. Ich lerne gerade enorm dazu auf wieviel digitalen Kanälen man sich doch verbinden kann. (Habt ihr Tipps? Gerne raus damit!)
  4. Ich fotografiere meine Kinder, wenn ich Lust habe die Kamera in die Hand zu nehmen.
  5. Ich unterhalte mich (natürlich mit Abstand) und auch nie lange mit meinen wunderbaren Nachbarn, die genauso wie wir sehr pingelig sind ihre sozialen Kontakte auf das absolute Minimum runterzufahren.
  6. Ich esse viel Schokolade, die ich sonst eher weniger esse. Meine Waage hat das heute morgen bestätigt.
  7. Ich lerne Yoga, gemeinsam mit Hannes starten wir damit in den Tag, bevor die Schule anfängt.
  8. Ich bin jetzt Lehrerin und habe zahlreiche Youtube Videos zu schriftlichen Subtrahieren in Klasse drei konsumiert.
  9. Wir führen ein Corona Tagebuch. Da steht nicht nur drin, was wir so machen, da sind auch unsere Gesellschaftsspiel (wir spielen Abends Romme) und Einkaufszettel usw. drin. Irgendwann können wir uns das hoffentlich mit einem “Guckt mal, das haben wir echt geschafft!” anschauen.

Die erste “offizielle” Woche zu sozialen Distanz ist fast vorüber, auch wenn wir schon in Woche drei sind. Zum Glück sind wir eine Familie, die entspannt aufeinander hängen kann. Natürlich wird öfter lautstark der Willen durchgesetzt, aber alles in allem haben wir das ganz gut hinbekommen.

Meine TV Tipps:

  1. Serie: Ich habe “der Berg Doktor” auf Amazon Prime geschaut und mich unglaublich darüber gefreut, wie viele Leute aus der Instagram Community das auch tun.
  2. Film: Ab heute ist “das Perfekte Geheimnis” und “Die Eiskönig II” Online. Einem Kino Abend steht nichts im Wege.

Die wunderbaren Bilder von mir hat meine liebe Anne gemacht – Die Bearbeitung habe ich übernommen (mit dem Preset Lischen)

SHARE THIS STORY